Preise & Ehrungen

Meridianpreisträger

Der "Meridian des Ehrenamtes" der Stadt Görlitz wird an in Verbänden, Vereinen, Kirchgemeinden, Bürgerinitiativen oder Selbsthilfegruppen, die eine für das Gemeinwesen bedeutende, gemeinnützige Arbeit erfüllen, ehrenamtlich tätige Personen, die sich durch vorbildliches bürgerschaftliches Engagement auszeichnen, verliehen.

Preisträger 2016

Markus Kremser
eingereicht von André Maywald, Vorsitzender des Vorstandes DRK

Aus der Begründung des Vorschlages vom August 2016:

Markus Kremser ist seit seinem 14. Lebensjahr für den Bevölkerungsschutz und seit dem 1. Mai 2013 im DRK Kreisverband ehrenamtlich tätig. Als Zugführer des Betreuungs- und Versorgungszuges beim Malteser Hilfsdienst Görlitz e. V. sorgte er beim Hochwasser 2010 in Görlitz für einen sicheren Betrieb in der Notunterkunft im Berufsschulzentrum Christoph Lüders.

All seine Fähigkeiten und Erfahrungen im ehrenamtlichen Engagement wurden im Februar 2016 abgerufen. Vor ihm stand die Aufgabe, binnen drei Tagen eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Görlitz aufzubauen. Unter seiner ehrenamtlichen Führung mit vielen anderen Kräften wurde diese Einrichtung betrieben und sicher in die hauptamtliche Arbeit überführt. Herr Kremser wurde für die Auszeichnung vorgeschlagen, weil er wie kein anderer ehrenamtlich Tätiger im Bereich Bevölkerungsschutz für unseren Verband mit messbarer und sichtbarer Arbeit zur Massenwirksamkeit und zur Imagepflege unseres Verbandes bei. Er lebt die Grundsätze und Prinzipien des Roten Kreuzes und wirkt damit weit und beispielhaft in das Gemeinwesen der Stadt Görlitz hinein.

 

Erika Anders
eingereicht von Ulrike Holtzsch (Geschäftsführerin), Thomas Lieberwirth (Kaufmännischer Direktor), Dr. med. Eric Hempel (Medizinischer Direktor), Birgit Bieder (Pflegedirektorin) der Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH

Aus der Begründung des Vorschlages vom Juni 2016:

Frau Erika Anders ist die Vermittlerin zwischen Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern des Krankenhauses. Im Jahr 2006 hat sie die ehrenamtliche Arbeit als Patientenfürsprecherin am Städtischen Klinikum in Görlitz übernommen und führt diese seither ohne Unterbrechung aus. Jeden Montag ist sie im Krankenhaus im Dienst und für Patienten und Angehörige Ansprechpartnerin bei Problemen und Ängsten. Sie besitzt ein hohes medizinisches und pflegerisches Fach- und Erfahrungswissen. Vertrauenswürdig und einfühlsam hilft sie bei der Lösung der Probleme und Ängste aller Beteiligten. Frau Anders arbeitet dabei mit der Stabstelle Qualitätsmanagement und der Pflegedirektion eng zusammen. Sie ist stets interessiert, sich auf dem Gebiet der Umsetzung der Patientenrechte weiterzubilden und nimmt regelmäßig am Erfahrungsaustausch mit Patientenfürsprechern anderer Kliniken und Krankenhäusern teil.

 

Erich Wilke
eingereicht von Michael Kretschmer, Mitglied des Deutschen Bundestages

Aus der Begründung des Vorschlages vom August 2016:

Erich Wilke, Kirchenmusikdirektor i. R. der Evangelischen Innenstadtgemeinde Görlitz begann sein musikalisches Wirken in Görlitz vor über einem halben Jahrhundert. Bereits im September 1960 nahm er die Chorarbeit auf. Er baute eine Kammermusikreihe in der Barbarakapelle auf. Im Jahr 1968 wurde er als Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz (EKsOL) tätig und 1971/72 von der Dreifaltigkeits- und Lutherkirchengemeinde zum Kantor berufen. Im Jahr 1983 folgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor der Lutherkirche und von 1995 bis 1999 wirkte Erich Wilke als Landeskirchenmusikdirektor der EKsOL. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand seit nunmehr 17 Jahren engagiert sich Herr Wilke in der Luthergemeinde und übt mit großem Engagement die Leitung des Kirchenchores aus. Über Jahrzehnte hat Erich Wilke das Görlitzer Kulturleben geprägt und mit seiner Hingabe zur Musik eine Vielzahl von Menschen zusammengebracht und zum Musizieren angeregt. Durch Zusammenarbeit mit polnischen Chören hat er sich für die europäische Verständigung verdient gemacht.

 

Susanne Schneider
eingereicht von Roland Schied, Vereinsmitglied des ViaThea Fördervereins

Aus der Begründung des Vorschlages vom August 2016:

Als 2008 in der Gründungsphase des Förderverein ViaThea e. V. nach einer engagierten Vorstandsspitze gesucht wurde, war Susanne Schneider bereits als kulturbegeisterte und Management erprobte Görlitzerin bekannt. Seither lenkt sie unermüdlich die Geschicke des Vereins. Sie wirbt um Sponsoren, Förderer und neue Vereinsmitglieder. Sie hält den Kontakt zu jenen, die das Görlitzer Kulturereignis ViaThea Internationales Straßentheaterfestival am „Leben“ erhalten und zum Erfolg führen möchten.

Frau Schneider veranstaltet viele Vereinsaktionen, wie u. a. die Frühjahrsauktion, den Künstlerbrunch und anderes. Im gesamten Jahr leistet sie einen enormen organisatorischen Aufwand.

 

Markus Hartung
eingereicht von Brandmeister Hans-Albrecht Bittner, stellvertretender Ortswehrleiter Hans-Albrecht Bittner

Aus der Begründung des Vorschlages vom August 2016:

Markus Hartung ist seit 2004 aktives Mitglied der Freiweilligen Feuerwehr Görlitz. Seit mehr als zehn Jahren führt er die Ortsfeuerwehr Stadtmitte. Unter seiner Leitung hat sich diese Einheit zu einer gut ausgebildeten, engagierten und leistungsfähigen Feuerwehr entwickelt. Sein persönliches Wirken für dieses Ehrenamt ist gekennzeichnet durch Entscheidungsfreudigkeit, Durchsetzungsvermögen, Verlässlichkeit und Motivation. Er organisiert interessante und inhaltsreiche Ausbildungen, um praxisnah Wissen zu vermitteln. Selbst ist er stets interessiert sich weiter zu bilden, Führungs- und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und sich im Bereich Feuerwehr auch auf Landeskreisebene zu beteiligen. Auch wurde er als sachkundiger Bürger in den Ausschuss für Umwelt und Ordnung berufen und wirkt dort aktiv mit. Er ist ein Vorbild für einen ehrenamtlichen Feuerwehrmann.

von links Erika Anders, Markus Hartung, Erich Wilke, Markus Kremser, Susanne Schneider, OB Siegfried Deinege

Preisträger 2015


Bernd Gundel
eingereicht von Reginald Lassahn und Werner Mönnich vom Fußballverband Oberlausitz e. V. in Abstimmung mit SV Blau-Weiß Empor Deutsch Ossig
Bernd Gundel ist seit 1978 Vorstandsmitglied des SV Blau-Weiß Empor Deutsch Ossig und langjähriger Vizepräsident. Beim Fußballverband Oberlausitz ist er außerdem als Schiedsrichter tätig. Er setzte sich unter anderem dafür ein, dass der Sportplatz, der in Deutsch Ossig aufgegeben wurde, als neue Sportanlage in Kunnerwitz errichtet und ständig verbessert wird. Hier kommt seine gute Zusammenarbeit mit den Ämtern der Stadtverwaltung und mit überregionalen Strukturen den Vereinen sehr zu gute. Die Vereinsarbeit hauptsächlich auf die Nachwuchsarbeit zu orientieren, ist eines seiner großen Verdienste. Ebenso hat er die Fusion der drei Fußballverbände der Region zum FV Oberlausitz begleitet. Beim Vorbereiten und Durchführen des jährlichen Sommersportfest in Kunnerwitz engagiert sich immer wieder mit großem Einsatz. Bernd Gundel. Über Jahrzehnte bekleidet er Aktivposten in beiden Vereinen, sowohl beim SV Blau-Weiß Empor Deutsch Ossig als auch beim Fußballverband Oberlausitz e. V.  Seine ruhige und besonnene Art, Dinge zu organisieren und Probleme zu klären, verschafft ihm angemessene Autorität im Fußballsport in unserer Region. Sein Wirken hat großen Anteil an der erfolgreichen Integration der Ortschaft Kunnerwitz in die Familie der Stadt Görlitz.

Marianne Scholz-Paul
eingereicht von Renate Wiegand
Marianne Scholz-Paul ist seit 1990 Organisatorin des Schlesischen Tippelmarktes. Sie ist das „Tippelweib“. Mit dem Organisationstab vom Schlesischen Tippelmarkt e. V. legt sie das jährliche Motto fest. Sie wirkt aktiv am Programm mit, singt und spielt Akkordeon, läuft von Stand zu Stand und verteilt mit dem Oberbürgermeister Rosen an Gäste, Handwerker und Händler. Marianne Scholz-Paul sorgt mit für die schöne Stimmung auf dem Schlesischen Tippelmarkt. Sie ist Mitglied im Förderverein Stadthalle e. V. und gibt dem Verein intensive Unterstützung, wie bei den Sommerfesten u. a. Beim Organisieren von Festen, Ausstellungen in Museen und Modenschauen ist sie sehr engagiert.  Über viele Jahre ist sie Akteurin der Lesenacht. Des Weiteren wirkt sie beim Schlesischen Christkindelmarkt mit. Sie ist mit großer Freude und uneigennützig ehrenamtlich tätig.

Armin Holz
eingereicht von Ulrike und Hans-Peter Rohde
Armin Holz ist Betreiber des „Sozialen Möbeldienstes“. In seiner nebenberuflichen Tätigkeit als Betreiber des Sozialen Möbeldienstes engagiert er sich für Jugendliche, die wieder eingegliedert werden sollen. Dies tut er mit seiner liebevollen und freundschaftlichen Art, die einfach beeindruckt. Die Jugendlichen vertrauen ihm und sind durch seine Art hochmotiviert.
Er ist jederzeit erreichbar und kommt sofort, wenn Hilfe benötigt wird. Er geht zu Menschen in Krankenhäusern, Altenheimen und der JVA, um mit diesen zu sprechen und zu beten.

Eveline Baumberger
eingereicht von Dr. med. vet. Sven Hammer, Direktor Naturschutztierpark Görlitz e. V. sowie Günter Friedrich, Stadtrat
Eveline Baumberger ist seit fast 20 Jahren im Tierpark Görlitz ehrenamtlich tätig. Sie wollte sich mit dem gesundheitlich bedingten vorzeitigen Ruhestand nach schwerer Krankheit auch weiterhin nützlich machen. Seit dem ist der Tierpark für sie ein zweites Zuhause. Sie gibt Führungen vor allem für Kindergarten- und Grundschulgruppen, organisiert Kindergeburtstags- und andere Familienfeiern. Aber auch Seniorengruppen werden von ihr im Tierpark betreut. Bei Tierparkfesten ist sie beim Spielen mit Kindern, Kinderschminken, Malen und Basteln dabei. Sie ist sehr authentisch, besonders freundlich und strahlt Optimismus aus. Ihre Begeisterung für Tiere und Tierpark sowie  ihr Wissen will sie gern weitergeben.
Dank ihrer langen Tätigkeit als Kindergärtnerin hat sie viel Erfahrung im Umgang mit Kindern. Eveline Baumberger organisiert Veranstaltungen im Tierpark und hat diese gut im Griff. Sie spricht mit den Kindern gern über ihre Kindheitserinnerungen auf dem Lande und stellt mit den Kindern Butter aus der Milch der Tierparkkühe her. Sie ist immer einsatzbereit, oft auch kurzfristig.
In ihrem Wohngebiet ist sie ein „guter Geist“: kümmert sich ständig um ältere und gehbehinderte Menschen, geht für sie einkaufen und hilft ihnen bei der Bewältigung alltäglicher Dinge.

Lutz Pannier
eingereicht von Harald Twupack, stellvertretender Fraktionsvorsitzender BfG/B90/G/Piraten und Görlitzer Sternfreunde e. V.
Lutz Panier ist Vorsitzender des Görlitzer Sternfreunde e. V. Er arbeitet mit örtlichen Museen (Senckenberg Museum und Kulturhistorisches Museum) zusammen. Herr Panier setzte sich maßgeblich für den Erhalt der Sternwarte Görlitz ein. Er steht im ständigen Austausch mit anderen regionalen und überregionalen astronomischen Vereinen und Institutionen und sorgt für ein großes kulturelles Angebot in der hiesigen Sternwarte. 2014 gab es 118 populärwissenschaftliche Veranstaltungen, 21 Unterrichtsveranstaltungen, 19 öffentliche Vereinsabende und eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Senckenberg Museum. Bei der Sonderausstellung „Himmelsscheibe von Nebra“ 2015 gab es eine intensive Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum der Stadt Görlitz. 2015 wurden vielfältige Veranstaltungen mit großer Publikumsresonanz durchgeführt. Lutz Pannier engagiert sich auch für Erhaltung und Modernisierung in der Tradition der ältesten Schulsternwarte Deutschlands.

Preisträger 2014

Uwe Vüllings ist Gründungsmitglied des Niederschlesischen Fußballvereins Gelb-Weiß Görlitz 09 e. V. und war  jahrelang dessen Vorsitzender. Derzeit ist er Vorsitzender des Fördervereins und Finanzvorstand.
Er hat maßgeblichen Anteil an der sportlichen Entwicklung im Jugend- und Erwachsenbereich in der Stadt Görlitz. Das ihm die Weiterentwicklung des Fußballsports in Görlitz eine Herzensangelegenheit ist, bringt er immer wieder zum Ausdruck. Uwe Vüllings engagiert sich für eine Vielzahl weiterer kultureller, sportlicher und sozialer Aktivitäten in der Stadt Görlitz und trägt zu deren Gemeinwohl bei.
 
Bis Juli 2014 war Vera Tacke Vorsitzende des „Philharmonische Brücken e. V.“. Außerdem war sie Mitinitiatorin des Projektes „Musikalische Reise entlang der Via Regia“ 2011 und organisierte in diesem Zusammenhang die Kammerkonzertreihe „via regia“. Fast im Alleingang stellte sie elf Konzerte auf die Beine, kümmerte sich um die Räumlichkeiten, Musikensembles und die Gelder. Aus diesen Kontakten entwickelte sich im Jahr 2012 der Philharmonische Brücken e. V. Mehr als 62 Veranstaltungen haben seit dieser Zeit stattgefunden. Bei allen Konzerten war Vera Tacke anwesend, sie dekorierte die Räume, hielt die Begrüßungsreden, beantragte Fördermittel und akquirierte Spenden. Mit der Konzertreihe „Gute Nachbarschaft“ in den Görlitzer Stadtteilen bot sie den dort ansässigen Vereinen  die Möglichkeit, sich dem Publikum zu präsentieren. Besonders am Herzen liegt ihr auch die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, um ihnen die klassische Musik zu vermitteln. Vera Tacke arbeitet auch in sozialen und pädagogischen Bereichen.

Gabriele Körner ist seit 2000 im Seniorenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Görlitz ehrenamtlich tätig. Fast täglich bringt sich Gabriele Körner aufopferungsvoll in den sozialen Alltag des Seniorenzentrums ein. Sie organisiert literarische Beiträge und führt aufheiternde Gespräche mit den Bewohnern. Des Weiteren besucht sie die Bewohner, welche den Wohnbereich oder ihr Zimmer nicht mehr verlassen können und spendet ihnen ein offenes Ohr. So setzt sie sich dafür ein, dass das Leben der Bewohner nicht so eintönig ist. Gabriele Körner wirkt aktiv an verschiedenen kulturellen Nachmittagen für Bewohner, Angehörige und Gäste aus dem Wohngebiet mit und veranstaltet jeden Monat eine Geburtstagsfeier für die Bewohner und deren Angehörigen.

Im Jahr 1979, mit neun Jahren, ist Hans-Albrecht Bittner in die Jugendfeuerwehr eingetreten, und 1986 wurde er in die aktive Abteilung übernommen.
Seit 1995 ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Görlitz. Er arbeitete Mitte der 1990er Jahre in der Jugendfeuerwehr. Er war Ortswehrleiter der Ortsfeuerwehr Stadtmitte, Vorstandsmitglied und zeitweise stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Stadtfeuerwehrverband Görlitz. Seit 2009 ist er Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Görlitz e. V.
In dieser Position ist er stets bestrebt, der Verbandsarbeit eine neue Qualität zu verleihen, indem er die Mitgliederarbeit intensiviert und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. So initiiert er seit 1999 die regelmäßigen Kegelturniere des Stadtfeuerwehrverbandes. Als Ideengeber und Organisator von verschiedenen Veranstaltungen, wie  beispielsweise die Ausstellung „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Görlitz“ im Städtischen Museum; den „Tag der offenen Tür“ anlässlich „90 Jahre Hauptfeuerwehrwache“, die Öffnung der Bunker SBW 100 und SBW 300 zum „Tag der offenen Sanierungstür“ sowie die Veranstaltungen  „112 Jahre Berufsfeuerwehr Görlitz“ und den Tag der offenen Tür aus Anlass „100 Jahre Hauptfeuerwache“. Des Weiteren organisierte er verschiedene Spendensammlungen. Dazu gehören die Hilfe für Hochwasseropfer in Görlitz sowie Fördermittel für das Fahrzeug der Jugendfeuerwehr. Herr Bittner verfasst Presseartikel zu verschiedenen historischen und aktuellen Themen und pflegt die Homepage der Feuerwehr.
Außerdem kümmert er sich um die  Feuerwehrhistorik und ist bemüht, dass einzelne Kameraden Anerkennungen für besondere Leitungen erhalten.
Hans-Albrecht Bittner bringt sich aktiv ein, um die Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr zu fördern. Ihm ist es wichtig, dass das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr besonders anerkannt wird.

Seit 2011 ruft Thomas Majka die bis heute jährlich stattfindende Spendengala zugunsten schwerstkranker Kinder ins Leben. Außergewöhnlich, aktiv, beeindruckend, beflügelnd, begeisternd, grenzenlos bezaubernd sind nur einige Adjektive, die das Engagement von Thomas Majka beschreiben.
Der diesjährige Erlös der Spendengala in Höhe von 19.000 Euro kam dem Kinderhospizdienst in Görlitz zugute, damit den todgeweihten Kindern und deren Eltern noch viele Wünsche ermöglicht werden können. Thomas Majka zeigt immer wieder große Eigeninitiative und neue pfiffige Ideen, um Unmögliches möglich zu machen.
Im Jahr 2013 schenkte er den Flutopfern in den Notunterkünften schöne und unbeschwerte Minuten mit seiner Show. Er bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit das Zaubern zu erlernen, um als kleiner Künstler ganz groß auftreten zu können. Als Clown gibt er Vorstellungen in Krankenhäusern, um den kranken Kindern den Alltag zu erleichtern.

Preisträger 2013

Oberbürgermeister Siegfried Deinege überreichte die Auszeichnungen an Siegfried Hanisch, Hartmut Heinze, Christine Slotta, Günter Püschel und Monika Kamphake.

Seit 1999 wird dieser Preis jährlich vergeben, dieses Jahr hat er eine neue Gestalt gefunden. Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stadtverwaltung zu einem Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Preises aufgerufen. Der Gewinner des Wettbewerbes, der Görlitzer Schmied Gilbert Hoffmann, symbolisiert mit dem von ihm entworfenen Exemplar die Erde und den Verlauf des 15. Meridian als Längengrad. Der Preis ist aus Stahl und die eingearbeitete Erde mit Messing überzogen.

Siegfried Hanisch wurde als erstes ausgezeichnet. Oberbürgermeister Siegfried Deinege gab in seiner Rede folgende Ausführungen: „Siegfried Hanisch ist seit über 57 Jahren ununterbrochen in der Stadt Görlitz ehrenamtlich tätig, seit 25 Jahren als Vorsitzender des Gehörlosenvereins Görlitz. Siegfried Hanisch ist für seine Arbeit und seinen Einsatz weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Um gehörlosen und gesunden Menschen die Kommunikation miteinander zu erleichtern, unterrichtet er seit 18 Jahren an der Volkshochschule in Görlitz und seit 20 Jahren an der Hochschule Zittau/Görlitz in der Gebärdensprache. Weit über 1.600 Studentinnen und Studenten konnte er so für die Gebärdensprache gewinnen. Im Netzwerk für Hörgeschädigte Ostsachsen ist er ebenfalls seit 15 Jahren aktiv. Als dessen Leiter ist er stets bemüht, zwischen nicht behinderten und behinderten Menschen zu vermitteln. Sein Wirken ist bestimmt durch sein großes Engagement auch in Polen und in der Ukraine.“

Hartmut Heinze wurde für seine Tätigkeit als Organisator der Via-Regia Sprachkurse mit dem Meridian des Ehrenamtes ausgezeichnet. Oberbürgermeister Siegfried Deinege begründete die Entscheidung für ihn mit folgenden Worten:
„Hartmut Heinze leitet nunmehr seit sieben Jahren diese Kurse. Seitdem erlebte die Teilnehmerzahl eine gute Entwicklung und im Sommersemester konnten vier parallele Kurse gestartet werden. Innerhalb der Sprachkurse kümmert er sich besonders um die Organisation von Dozenten, Räumlichkeiten und Lehrmitteln, um gemeinsame Veranstaltungen, wie Feste und Ausflüge. Er ist bemüht um die Zusammenarbeit mit anderen polnischen Organisationen und um die Öffentlichkeitsarbeit“.

Christine Slotta wurde vom Aktionskreis für Görlitz vorgeschlagen. Oberbürgermeister Siegfried Deinege zitierte aus dem Antrag des Aktionskreises:
„Wir möchten Ihnen für die Auszeichnung eine Person vorschlagen, die es verdient hat öffentlich gewürdigt zu werden. Christine Slotta engagiert sich seit zwölf Jahren auf vielfältige Art und Weise im Aktionskreis. In der Geschäftsstelle ist sie Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen. Ohne Frau Slotta würden viele Aktivitäten nur schwer oder gar nicht gelingen. Jede Veranstaltung des Aktionskreises bereitet Sie mit vor und sorgt für die Durchführung, so bei den jährlichen Chorkonzerten, am Tag des offenen Denkmals und beim Muschelminnafest. Auch die Organisation des Görlitzer Adventskalenders, der über 10 Jahre ein fester Bestandteil der Adventszeit in Görlitz war, wurde durch sie koordiniert.“

„Günter Püschel leitet die Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Angehörigen unter seiner fachlichen Anleitung aus. Mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen leitet Herr Püschel diese Veranstaltungen, für oft verzweifelte, ratsuchende Familienmitglieder dementer Menschen, die eine aufopferungsvolle Betreuung übernehmen. Er ermöglicht den Betroffenen einen Austausch und gibt wertvolle Hinweise und aktuelle Informationen zur Bewältigung des Alltags. Für die Mitglieder der Selbsthilfegruppe vermittelt er außerdem Fortbildungen und Schulungen“, begründete OB Deinege mit diesen Worten die Wahl für Günter Püschel.

Von den vielen ehrenamtlichen Aktivitäten der Monika Kamphake erzählte Oberbürgermeister Siegfried Deinege, als sie als Meridianpreisträgerin aufgerufen wurde: „Die TurmTour ist nur ein Teil des umfassenden Engagements des Fördervereins Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec. Ein Projekt, das seit 2006 eine ganze Reihe von engagierten Görlitzer Bürgerinnen und Bürgern hervor gebracht hat und weiter hervor bringt. Eine von ihnen ist unsere letzte Preisträger, die wir heute auszeichnen wollen: Frau Monika Kamphake.
Seit 2007 engagiert sie sich im Förderverein. Im Laufe dieser Zeit hat Frau Kamphake sich mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement in Görlitz und der Region viel Respekt verschafft. Neben den Turmführungen hat sie vor allem die heimatgeschichtlichen Aktivitäten des Vereins weit voran gebracht. Sie ist der treibende Motor bei zahlreichen Jugend- und Bildungsprojekten, die der Verein seit 2008 umsetzt.“

Preisträger 2012 

Gerda Neumann, vorgeschlagen vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Hans-Ullrich Lehmann, vom Seniorenbeauftragten der Stadt Görlitz, Jochen Tempel und von der Fraktion „Bürger für Görlitz/Die Grünen“ e. V.
Als bekennende Christin ist Nächstenliebe für Schwester Gerda eine Selbstverständlichkeit. Nach einer Ausbildung als Krankenschwester arbeitete sie im Diakonieverband Salem auf der Entbindungsstation. Sie war Schwester in der Chirurgie, Anästhesie und Intensivtherapie im Klinikum und bis 1995 Leiterin im Marthaheim der Frauenkirchgemeinde. Schon in der anspruchsvollen Zeit als Heimleiterin leistete sie ehrenamtliche Arbeit für sozial Schwache und ältere Menschen in der Stadt Görlitz. Nach dem Eintritt in den Ruhestand hat sie sich noch stärker dem Ehrenamt gewidmet. Gerda Neumann wirkt in unterschiedlichen Bereichen: Sie ist Mitglied im Seniorenbeirat und Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Wohnen und Soziales“. Im Pflegeheim „Am Stadtpark“ ist sie die Heimfürsprecherin. Aktiv arbeitet sie auch in der Frauenkirchgemeinde mit. Alleinstehenden, Älteren und hilfsbedürftigen Menschen steht sie zur Seite und begleitet sie bei Arztbesuchen, Behördengängen, ins Krankenhaus oder auch mal zu einem Theaterbesuch.
Zitat aus der Begründung des Antrages: „Durch Ihr bescheidenes und ehrliches Auftreten ist Schwester Gerda eine anerkannte Persönlichkeit und ein Vorbild für viele Menschen“. 

Bernd-Jürgen Kießlich, vorgeschlagen vom Präsidenten des Schachvereins Görlitz 1990 e. V., Matthias Grall
Seit über fünfzehn Jahren ist Bernd-Jürgen Kießlich als Sportwart im Schachverein 1990 e. V. tätig. Für die Durchführung und Absicherung des international besetzten Görlitzer Äskulapturniers zeichnete er verantwortlich. Ohne seine intensive Vorbereitung und dem großen privaten Engagement wären solche Turniere nicht durchführbar. 
Zitat aus der Begründung des Antrages:
„Bernd-Jürgen Kießlich ist Gründungsmitglied und langjähriger Sportwart. Die Tätigkeit ist eine herausragende Aufgabe, denn die gesamte Organisation der sportlichen Tätigkeit fällt in seinen Bereich. Bei jedem Spieltag fallen Sportler durch Krankheit oder anderen Verhinderungsgründen aus. Die Organisation von Ersatzleuten, bei bis zu sieben Mannschaften, ist mit viel Geschick und Zeitaufwand verbunden.“ 

Anita Kraus, vorgeschlagen vom DRK Kreisverband Görlitz Stadt und Land e. V. 
Seit 1965 ist Anita Kraus Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes und war bis zur politischen Wende als Ausbilderin im Schulsanitätsdienst tätig. Mit einer kurzen Unterbrechung engagiert sie sich seit den neunziger Jahren ehrenamtlich als Helferin im Kreisverband. 
Sie arbeitet in sechs verschiedenen Bereichen mit. Im Blutspendeteam organisiert Anita Kraus den Einsatz der anderen Helfer und betreut sowohl die externen Blutspendeaktionen, als auch die wöchentlichen in der Blutspendezentrale auf der Zeppelinstraße. Die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Auszeichnungsveranstaltung der Blutspender liegt ebenfalls wesentlich in ihren Händen. Weiterhin betreut Anita Kraus zwei Jugend-Rot-Kreuz-Gruppen. Bei Wettkämpfen belegen ihre Gruppen regelmäßig vordere Plätze, was von einer ausgezeichneten Ausbildertätigkeit zeugt. Sie wirkt als Pflegebegleiterin und unterstützt Angehörige von pflegebedürftigen Menschen mit Rat und Tat. In der Aufbauzeit des Kreisauskunftsbüro engagierte Frau Kraus sich für die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und deren Ausbildung. 
Seit 2002 ist sie ehrenamtliche Ausbilderin und hat den höchsten Anteil aller Ausbilder an durchgeführten Kursen pro Jahr. 
Zitat aus der Begründung des Antrages:
 „Wir schlagen Anita Kraus vor, weil sie wie keine andere ehrenamtlich Tätige im Kreisverband mit messbarer, sichtbarer Arbeit zur Massenwirksamkeit, zur Imagepflege unseres Verbandes beiträgt. Zugleich ist sie ein beispielhaftes Aushängeschild für ehrenamtliches Engagement in der Bürgergesellschaft. Sie lebt die Grundsätze und Prinzipien des Roten Kreuzes und wirkt damit weit in das Gemeinwesen der Stadt Görlitz hinein.“

Bernd-Johannes Alter, vorgeschlagen vom Verein Evangelische Stadtjugendarbeit Görlitz e. V. 
Bernd-Johannes Alter ist seit der Gründung des esta e. V. im Jahr 1997 ehrenamtlich als Vorsitzender tätig und trägt für viele Projekte und Gebäude die Verantwortung. Er vertritt den Verein nach außen in den Projektgruppen und bei verschiedenen Veranstaltungen. Er leitet die monatlichen Vorstandssitzungen und begleitet einige der über 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter und Praktikanten. In vielen Veranstaltungen nutzt er dabei sein Können als Blechbläser. In diesem Bereich und dem Verein zur Förderung der Posaunenchorarbeit in der schlesischen Oberlausitz engagiert er sich über die Kinder – und Jugendarbeit hinaus.
Zitat aus der Begründung des Antrages:
„Ohne die Begleitung und die Wahrnehmung der Leitungsverantwortung durch Herrn Alter könnte der esta e. V. nicht eine so konstante Größe in der Görlitzer Jugendhilfe-Landschaft sein. Bei seinen vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben wirkt er nie gehetzt, sondern besonnen und achtet auf ausreichende und angemessene Kommunikation. In Konfliktsituationen kann er sich die Position des Gegenübers bewusst machen und versucht stets, sie nachzuvollziehen. Auf diese Weise wirkt er motivierend auf andere Menschen, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren. Aus diesen Gründen schlagen wir Herrn Alter für den Meridian des Ehrenamtes vor.“

Werner Witschetzky, vorgeschlagen von Werner Mönnich und der Fraktion „Bürger für Görlitz/Die Grünen“ e. V.“
Seit seiner Kindheit hat sich Werner Witschetzky der Sportart Leichtathletik verschrieben. Während der Arbeit als Sportlehrer an verschiedenen Schulen und in den damaligen Schulsportgemeinschaften betreute er viele Sportler, bereitete Spartakiadewettkämpfe vor und war an der Durchführung beteiligt. 
Seit dem Jahr 1973 ist er in verschiedenen Vereinen Übungsleiter der Sektion Leichtathletik. Sein Augenmerk gilt dabei stets dem Nachwuchs. Seit der Organisation des 1. Europamarathons im Jahr 2004 ist er im Organisationsteam dieser Veranstaltung. 
Zitat aus der Begründung des Antrages:
„Werner Witschetzky hat einen großen Anteil am Aufbau der Strukturen des Sportamtes. Als Leiter schuf er in einigen Jahren die Voraussetzungen für die jetzigen funktionstüchtigen Strukturen. Verknüpft durch seine dienstliche und ehrenamtliche Arbeit baute er die Zusammenarbeit in der Sportart Leichtathletik mit Zgorzelec auf. Nach der politischen Wende baute er im Rahmen des GTV 1847 die Sportart Basketball in Görlitz auf.“ 

Preisträger 2011

Klaus Wilmes, vorgeschlagen vom Förderkreis Görlitzer Synagoge:
„Klaus Wilmes gehört dem Förderkreis seit 2004 als Gründungsmitglied an. Über viele Jahre war er zudem Mitglied im Vorstand des Vereins. Die Organisation der öffentlichen Führungen von April bis Oktober liegt in den Händen von Klaus Wilmes. Besonders engagiert er sich bei Führungen für Schüler und Auszubildende unterschiedlicher Altersstufen, für die es regen Zuspruch gibt. Der pensionierte Lehrer hat die Gabe, jungen Menschen offen und freimütig Wissen über jüdische Religion und Kultur sowie über die Geschichte der Görlitzer Juden und der Synagoge näher zu bringen. Dank seines Einsatzes ist es zudem möglich, Besuchergruppen bei Sonderführungen den Kuppelbau zu zeigen.“

Karin und Werner Horn, vorgeschlagen von Günter Friedrich, Werner Mönnich und von der Fraktion „Bürger für Görlitz/ Die Grünen e. V.:
„Das Ehepaar Horn ist seit mehr als 30 Jahren unermüdlich in der Görlitzer Laufszene tätig. Beide sind Gründungsmitglieder des Laufsportvereins 1979 e. V.  Ohne den beispiellosen Einsatz des Ehepaares Horn hätte die Laufbewegung in Görlitz in den letzten Jahrzehnten nicht so einen Aufschwung genommen. Beide sind Mitbegründer des Europamarathons und unterstützen tatkräftig diesen Lauf jedes Jahr. Zu den umfangreichen Aufgaben zählen u. a. die Gewinnung und Einweisung von ca. 400 Helfern, die Einrichtung von Verpflegungs- und Getränkestellen und eine Vielzahl von Beratungen. Das Ehepaar Horn schafft mit seiner ehrenamtlichen Arbeit sportliche Betätigung für viele Görlitzer Bürger, hat den Laufsport fest in Görlitz etabliert und besonders mit der Ausrichtung von Veranstaltungen eine starke Außenwirkung für unsere Stadt erreicht, die länderübergreifend ist.“

Wolfgang Fiebiger, vorgeschlagen von der Selbsthilfegruppe Leben mit Krebs für Betroffene und deren Angehörige:
„Seit über 13 Jahren leitet Herr Fiebiger die Selbsthilfegruppe. In seiner Arbeit braucht er viel Einfühlungsvermögen und Geduld bei dem Umgang mit betroffenen Menschen. Obwohl er selbst mehrfach schwerbehindert ist, macht er immer wieder auf die Selbsthilfegruppe aufmerksam. Sei es durch die Organisation von Veranstaltungen oder durch Beiträge in Zeitungen, stets ist er bemüht neue Mitglieder zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, dem Sozialministerium, vielen Ärzten in Praxen und Kliniken gelingt es ihm immer wieder, neue Erkenntnisse für die Arbeit in der Gruppe zu erlangen. Herr Fiebiger gibt seine vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen in der Gruppenarbeit weiter und ist somit ein Vorbild."

Christiane Eichler, vorgeschlagen von dem Landesvorsitzenden des WEISSER RING e. V., Geert W. Mackenroth:
„Christiane Eichler hat in den vergangenen Jahren aktiv dazu beigetragen, dass der WEISSE RING mit seinen Aufgaben und Zielen in der Öffentlichkeit bekannter wird und hat den Opfern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie wurde im April 1981 Mitglied im Verein und arbeitet seit diesem Zeitpunkt als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Außenstelle Görlitz. Mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen versteht sie, es Kriminalitätsopfern moralischen Beistand und Unterstützung zu geben.“

Heinz Schied, vorgeschlagen von dem Verein Frauen auf dem Weg nach Europa:
„Heinz Schied ist seit 16 Jahren im Rahmen des trinationalen Frauen- und Behinderten-Projektes der Euroregion Neiße ehrenamtlich tätig. Von Beginn an übernahm er im Rahmen des Projektes viele Aufgaben. Ohne diese Aktivitäten wäre die langjährige Zusammenarbeit nicht so erfolgreich und reibungslos verlaufen. Herr Schied unterstützt mit seinem persönlichen Einsatz das Zusammenwirken der Frauen und Ehepartner auf polnischer und tschechischer Seite, um besonders die Vergangenheit aufzuarbeiten und neue Wege für die Zusammenarbeit diesseits und jenseits der Neiße zu ebenen. Besonders am Herzen liegen ihm die sozialen Probleme in der Grenzregion. Deshalb unterstützte er von Beginn an die grenzüberschreitenden Aktivitäten mit behinderten Frauen und Müttern mit behinderten Kindern.“ 

Preisträger 2010

Christa Grosche, vorgeschlagen vom Demokratischer Frauenbund Landesverband Sachsen e. V., Stadtverband Görlitz:
"Seit der Gründung des dfb in Görlitz ist Christa Grosche aktives Mitglied. Sie engagiert sich für die Belange der Frauen und Menschen, die Hilfe benötigen. Besonders aktiv wirkt sie seit vielen Jahren in der Gruppe ANTI-ROST mit, wo sie zum Gelingen vieler Veranstaltungen beiträgt. Dank ihrer einfühlsamen Art haben die Mitglieder großes Vertrauen zu ihr. Ihr persönlicher Einsatz und die auf das Wohl der Mitglieder ausgerichtete Arbeit wirken im alltäglichen Vereinsleben sehr aktivierend."

Claus Bernhard, vorgeschlagen vom Aktionskreis für Görlitz e. V. und dem Zirkel Görlitzer Heimatforscher:
"Claus Bernhard ist seit 1997 aktives Mitglied im Aktionskreis für Görlitz und seit der Gründungsversammlung aktives Mitglied des Vereins Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur. Er zeigt großes Engagement für den Fortbestand des Vereins und wirkt bei verschiedenen jährlichen Veranstaltungen und Ausstellungen mit, wie z. B. dem "Görlitzer Türmertag". Er arbeitet intensiv mit anderen Vereinen und städtischen Einrichtungen zusammen und betreibt Forschungsarbeit über Görlitzer Bürger und Kaufleute."

Margrit Kempgen, vorgeschlagen von der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz:
"Seit dem Jahr 2005 arbeitet Frau Margrit Kempgen ehrenamtlich als Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz und ist hauptverantwortlich für die Stiftungsgüter: Gesamtanlage Heiliges Grab, Nikolaifriedhof und Nikolaikirche. Weiterhin ist sie aktiv in der Stiftung evangelisches Schlesien und dem Bildungswerk "Johann-Amos-Comenius" Görlitz. Unermüdlich engagiert sie sich für die Sanierung der Frauen- und Lutherkirche. Zahlreich sind ihre Führungen. Eine besondere Würdigung verdient ihr Engagement und die Unterstützung der evangelischen Kirche im polnischen Niederschlesien."

Ingo Ulrich, DRK Kreisverband Görlitz Stadt und Land e. V.
Seit 1995 ist Ingo Ulrich aktives Mitglied im Roten Kreuz. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand begann er gemeinsam mit weiteren Kameraden den Aufbau des DRK Suchdienstes in Görlitz. Ab August 2008 begann er mit seiner regelmäßigen Sprechstunde für die Bürgerinnen und Bürger in der Region. Durch überdurchschnittlichen Zeiteinsatz gelang es ihm bisher für viele der Anfragenden, Auskünfte zu den vermissten Angehörigen zu ermitteln und für die Antragsteller ein wichtiges Kapitel in deren Leben zu vervollständigen.

Ursula Schulz, vorgeschlagen von der Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs":
"Seit 2003 steht Frau Ursula Schulz an der Spitze der Selbsthilfegruppe. Sie ist oft die erste Ansprechpartnerin für Betroffene. Frau Schulz gibt den Erkrankten und Angehörigen das Gefühl, hier geborgen, verstanden und angenommen zu sein. Mit immer neuen Ideen gelingt es ihr, den Mitgliedern zu zeigen, dass das Leben nach dem Krebs lebenswert ist. Das verlangt viel persönlichen Einsatz." 

Preisträger 2009

Erdmute Richert, Evangelische Stadtjugendarbeit Görlitz e.V.
Frau Richert engagiert sich seit Gründung des Vereins ehrenamtlich für die Belange der Kinder- und Jugendarbeit. Ihr Know-how ermöglicht es den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins, sich ganz der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu widmen und hält ihnen in Finanz- und Personalangelegenheiten den Rücken frei."

Sylvia Littke-Hennersdorf, Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V.
Persönlicher Einsatz jenseits beruflicher Aufgabenfelder und die Begeisterung für "Europa gemeinsam und konkret vor Ort" sind das Fundament, auf dem Frau Hennerdorf gerade in den letzten drei Jahren Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Görlitz und Zgorzelec auf kulturellem Gebiet wirkungsvoll unterstützt und immer mehr auch mitgeprägt hat. Zahlreiche Aktivitäten und Projekte, wären ohne sie nicht auf den Weg gebracht oder umgesetzt worden und sind Zeugnisse für ihr unermüdliches Bemühen, Brücken zwischen den Menschen in der Europastadt zu bauen.

Peter Überschär, Verein "Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz e.V."
Peter Überschär ist Gründungsmitglied des Verein Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur e. V.
Wie kaum ein anderer unterstützt er die Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Seit 1994 bearbeitet Peter Überschär kontinuierlich die Gesteins- und Mineraliensammlung des Adolf Traugott von Gersdorf, des Mitbegründers der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Diese Mineraliensammlung gilt als drittgrößte Sammlung Deutschlands.

Werner Mönnich, Fußballverband Görlitz e.V.
Seine offene und ehrliche Art verschafft ihm ein Vertrauensverhältnis zu den Vorstandsmitgliedern und den Funktionären der Vereine. Über seine eigentlichen Aufgaben hinaus entwickelt er viele Initiativen, die dem Fußballsport in Görlitz und dem Umland dienen. Bei der Vorbereitung der für die vorgesehene Fusion der Fußballverbände Löbau/Zittau, Görlitz und Weißwasser/Niesky wirkt er durch Hinweise und Vorschläge mit. Er sorgt mit dafür, dass sich die Sportplätze in einem guten bespielbaren Zustand befinden.

Marianne Christian, Beratungsstelle "Frauen und Familie des Demokratischer Frauenbund e.V.
Sie ist seit der Gründung des dfb Mitglied und engagiert sich seitdem aktiv für den Verein. Viele Jahre war sie im Vorstand aktiv und ohne ihren Einsatz wäre die gesamte Vorstandsarbeit oft unvorstellbar gewesen. Sie ist Mitbegründerin der deutsch-polnischen Frauengruppe FEMINA, die seit 1993/94 seitens des dfb bis heute wirkt. Dank ihrer persönlichen Ausstrahlung und Arbeit sind die Akzeptanz und der hohe Bekanntheitsgrad in der Stadt enorm gewachsen.

Preisträger 2008

Dorothea Teichmann, Frauen auf dem Weg nach Europa e.V.
Seit Gründung des Vereins 2005 ist Frau Teichmann stellvertretende Vorsitzende und setzt sich für das Zusammenwirken von Frauen deutscher, polnischer und tschechischer Nationalitäten ein mit dem Ziel, die Vorurteile gegenüber den Nachbarländern abzubauen. Mit viel Engagement organisiert sie außerdem Aktivitäten für behinderte Kinder und ist stets auf Sponsorensuche für diese Veranstaltungen.

Agnes-Maria Elis
Frau Elis ist seit 1996 als Tanzleiterin in 7 verschiedenen Kursen tätig und hält somit vor allem Senioren bei schöner Musik in Bewegung. Um in ihren Kursen das Neueste anbieten zu können, besucht sie Lehrgänge auf eigene Kosten. Frau Elis ist im Besucherdienst der Hospizbewegung tätig.

Siegmar Freund
In seiner über 50jährigen Mitgliedschaft in der Industriegewerkschaft Bau war Herr Freund in vielen Funktionen ehrenamtlich tätig. Heute noch ist er als stellvertretendes Mitglied aktiv und organisiert Veranstaltungen. Herr Freund engagiert sich für die Intensivierung der Zusammenarbeit mit befreundeten polnischen Gewerkschaftsorganisationen. Auf regionaler und nationaler Ebene betreibt er viel Werbung für die Stadt Görlitz und deren Einwohner.

Siegfried Runge
Herr Runge war von 1978 bis 2008 musikalischer und organisatorischer Leiter des Zupforchesters. In diesen 30 Jahren profilierte er das Orchester zu einem bekannten Ensemble der Stadt Görlitz und machte es über die Stadtgrenzen hinaus in nennenswerten Fernseh- und Rundfunkproduktionen bekannt. 1990 nahm Herr Runge zum Zupforchester Wiesbaden-Naurod Kontakt auf, worauf das Zupforchester als erste Görlitzer Musikgruppe nach Wiesbaden reiste.

Manfred Lehmann
Seit 1965 ist Herr Lehmann im Fußballverband tätig, davon fast 30 Jahre lang auch als Schiedsrichter. Bis heute ist er stellvertretender Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses. Durch seine ruhige, besonnene Art, sein Fachwissen und sein Bemühen bringt er immer wieder neue Sportkameraden in die nicht leichte Schiedsrichterlaufbahn. Herr Lehmann leitete viele Jahre einen kleinen Sportverein, die SG Handwerk Görlitz.

Preisträger 2007

Margot Lange, eingereicht vom Ortschaftsrat Kunnerwitz/ Klein-Neundorf
Seit April 2001 ist Frau Lange Vorsitzende der Seniorengemeinschaft Kunnerwitz e.V.. In dieser Funktion  organisiert sie Veranstaltungen und Vorträge, Tagesfahrten sowie Handarbeits- und Sportnachmittage. Frau Lange betreut kranke und hilfsbedürftige Senioren. Für deren Sorgen und Nöte hat sie stets ein "offenes Ohr". 

Sigrid Zschornack, eingereicht vom ASB Betreuungs- und Sozialdienste gGmbH
Frau Zschornack ist seit 2001 ehrenamtlich im Seniorenzentrum tätig. Sie besucht fast täglich die Bewohner, geht mit ihnen spazieren, liest ihnen vor und führt Gespräche. So bringt sie Abwechslung in den Alltag der Bewohner und entlastet gleichzeitig das Personal. Monatlich organisiert Frau Zschornak Veranstaltungen in Eigenregie.

Heidi Borrmann, eingereicht von der Beratungsstelle "Frau und Familie" des Demokratischen Frauenbundes e.V. 
Seit vielen Jahren leitet Frau Borrmann in dem Verein einen Handarbeitszirkel und organisiert Familienfreizeiten sowie Ferienveranstaltungen. Sehr aktiv ist sie bei der Mitgestaltung von Festen und Modeschauen. Bemerkenswert ist das Engagement von Frau Borrmann bei der Beratung von Bürgern in Konfliktsituationen.

Gerhard Förster, Postsportverein Görlitz e.V.
Herr Förster ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich in der Abteilung Schwimmen tätig. Durch seine langjährige Tätigkeit auf diesem Gebiet hat er sich einen hervorragenden Namen bei den Postsportvereinen von Gesamtdeutschland, beim Sächsischen Schwimmsportverein und im Schwimmbezirk Dresden erarbeitet.

Gottfried Meißner, Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn e.V.
Seit 1993 setzt sich Herr Meißner für den Erhalt der kulturellen und touristischen Anlage der Parkeisenbahn der Stadt Görlitz ein. Als ehrenamtlicher Allrounder übernimmt er unzählige Aufgaben im Park. So ist er beispielsweise in der Sommersaison als Lokführer, Bahnhofsleiter oder als Fahrkartenverkäufer tätig. In den Wintermonaten wartet er die Lokomotiven und Wagen, damit sie die kalte Jahreszeit gut überstehen. Außerdem überwacht Herr Meißner die Sicherheit der Spielgeräte im Park. Ohne ihn wäre der Fortbestand des Vereins kaum möglich.

Preisträger 2006

Erika Schulz, Beratungsstelle für Hörgeschädigte Görlitz-Zittau-Niesky
Frau Schulz hilft seit über 30 Jahren gehörlosen Menschen bei der kommunikationsfreien Barriere. So begleitet sie die Gehörlosen bei diverse Behördengänge, Arztbesuchen und privaten Unternehmungen. Da nur sehr Wenige die Gebärdensprache beherrschen, ist Frau Schulz für alle Betroffenen unentbehrlich geworden.

Horst Dorn, SV Lokomotive Görlitz e.V.
Als Trainer, Schiedsrichter und Funktionär ist Herr Dorn seit vielen Jahren in dem Verein und vereinsübergreifend tätig. Durch Gewissenhaftigkeit und Gradlinigkeit vermittelte er vielen Kindern und Jugendlichen sportliche Werte und trug so zum Erhalt und Ausbau des Leistungsniveaus bei. Herr Dorn setzt sich für die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Kampfrichtern ein.

Konrad Hanslik, Verein der Freunde und Förderer des Gymnasium Augustum Görlitz e.V.
Seit 1991 ist Herr Hanslik Vorstandsvorsitzender des Vereins, an dessen Gründung er maßgeblich beteiligt war. In dieser Funktion setzt er sich für das "Gedeihen" des Gymnasiums und deren Schüler ein. Herr Hanslik ermöglicht die Teilnahme an künstlerischen Projekten durch Beantragung von Zuschüssen. Mit viel Engagement organisierte er zahlreiche Veranstaltungen wie z.B. den 150. Jahrestag der Einweihung des neuen Schulgebäudes am Klosterplatz.

Rolf Hauswald, Niederschlesischer Kleingärtnerverband e.V.
Herr Hauswald bekleidet seit 46 Jahren ein Ehrenamt in der Kleingartenanlage "Abendfrieden" in Görlitz. 1960 begann er als Kassierer seine Tätigkeit in diesem Verein. 30 Jahre später wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Seit 2004 ist er Fachberater. Dieses Amt erwarb er aufgrund seiner Qualifikationen.

Dr. Ernst Kretzschmar, Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz e.V.
Herr Dr. Kretzschmar ist auf vielerlei kulturgeschichtlichen Ebenen ehrenamtlich für die Stadt tätig und belebt seitdem das kulturelle Leben in Institutionen, Vereinen, städtischem Lebensalltag und Tourismus. Sein heimatgeschichtliches Wissen gibt er mit großem Engagement an andere weiter, indem er Kurse an der Volkshochschule gibt, Veranstaltungen durchführt und Vorträge an Görlitzer Schulen hält.

Preisträger 2005

Angela Schied vom Demokratischen Frauenbund Görlitz e.V., die für ihre ehrenamtliche Arbeit in Frauenvereinen, Gruppen, Projekten und Aktivitäten ausgezeichnet wurde.

Karin Wanzek vom Evangelischen Schulverein Görlitz e.V., die für herausragendes Engagement bei der Gründung der Freien Evangelischen Schule Görlitz ausgezeichnet wurde.

Wolfgang Borchert vom Sportverein Koweg e.V., der für sein herausragendes Engagement in verschiedenen Funktionen im Verein ausgezeichnet wurde.

Dr. Silke Neumann wurde für ihr herausragendes Engagement beim Umsetzen grenzüberschreitender Projekte in Rumänien und Polen ausgezeichnet.

Peter Schäfer vom Sportverein Koweg e.V., der für sein herausragendes Engagement und für seinen Einsatz als Trainer, Kinder und Jugendliche auszubilden und zu motivieren, ausgezeichnet wurde.

Preisträger 2004

Joachim Rudolph vom Aktionskreis Görlitz e.V., der für seine hervorragende Arbeit im Verein, seine vielen Ideen, Aktionen und Dienste zum Wohle der Stadt Görlitz, ausgezeichnet wurde.

Wolfgang Döring vom ISG Hagenwerder e.V., der für seine hervorragende Arbeit im Bereich des Fußballsports, vor allem im Frauen- und Mädchenfußball, ausgezeichnet wurde.

Elfriede Terp vom EUROPA - HAUS Görlitz e.V., die für ihre vielseitige ehrenamtliche Arbeit in vielen Vereinen, Gruppen und Einrichtungen der Stadt Görlitz ausgezeichnet wurde.

Renate Winkler vom Görlitzer Theater- und Musikverein e.V., die für ihre aktive Vereinstätigkeit u. a. der Organisation von Projekten ausgezeichnet wurde.

Gerald Demmler von der Telefonseelsorge Oberlausitz Diakonisches Werk, der für seine ehrenamtliche Tätigkeit und vollständige Anonymität am Telefon ausgezeichnet wurde.

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