- Weinhübel
Eindämmung Riesenknöterich
Eindämmung des Riesenknöterich (invasive Pflanzenart aus Asien) entlang Neiße und Volksbad durch geeignete Maßnahmen
Seit 15 Jahren beobachte ich die massive Verbreitung dieser Pflanze. Sie verdrängt die komplette andere vielseitige Vegetation. Entlang der Neiße, zwischen Kloster Marienthal und Weinhübel gibt es praktisch keine anderen Uferpflanzen mehr. Dringender Handlungsbedarf, wenn wir unsere Vielfalt in der Natur nicht noch weiter verlieren wollen.
Projektstand:



Kommentar Bürgerbeteiligungsbüro:
nicht notwendig. Die Landschaftspflegeverbände machen aktiv nichts mehr zur Staudenknöterichbekämpfung. Das Management beschränkt sich eigentlich nur noch auf Landwirtschaft (Mahd bis an den Staudenknöterich heran) und das Management bei Eingriffen bzw. Ufersanierungen. Dann muss Aushub mit Staudenknöterichrhizomen entsorgt bzw. thermisch behandelt werden und es darf nur „unkontaminierter“ Mutterboden aufgebracht werden.
Trotzdem die Staudenknötericharten als invasive Arten bezeichnet werden, sind sie nicht in der EU-VO aufgenommen worden und bedürfen daher auch keines besonderen Managements (Landeskonzept: https://www.natur.sachsen.de/download/Landeskonzept_Umgang-mit-invasiven-Arten_Version4.1_Juli2024.pdf).
Die Ornithologen haben mittlerweile auch nachgewiesen, dass die Staudenknöterichgebüsche von einigen, teils sogar sehr seltenen Brutvögeln angenommen werden (https://www.bartmeise.de/wp-content/uploads/2020/07/Hering-2019_Fallopia-Brutv%C3%B6gel_Die-Vogelwarte.pdf).