Jungfer, Sie gefällt mir!
Die Kinoverfilmung basiert auf dem Lustspiel von Heinrich von Kleist "Der zerbrochne Krug", das zwischen 1802 und 1806 entstand. Im Mittelpunkt steht der Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen Gericht zu halten.
Story
Sachsen, 1792: In einem kleinen Dorf lebt die schöne Jungfer Ev, sie ist der Schwarm aller Männer. Auch der Richter Adam hat ein Auge auf sie geworfen. Deshalb kann er den Schmied Ruprecht, der Ev heiraten will, nicht leiden. Als Adam beim nächtlichen "Fensterln" um Evs Elternhaus schleicht, wird er von Ruprecht überrascht und bekommt einen Krug auf den Kopf. Doch er kann unerkannt flüchten. Evs Mutter verklagt Ruprecht wegen des zerbrochenen Krugs – und der Fall landet bei Richter Adam auf dem Tisch. So kommt die Wahrheit zwar ans Licht, aber um das Ansehen der Justiz zu retten, sperrt Justizrat Walter aus Dresden den Schmied nun wegen Körperverletzung ein. Da auch er in Ev verliebt ist, will er auf diesem Weg seinen Nebenbuhler aus dem Weg räumen. Auf seinem Kopf geht daraufhin ebenfalls ein Krug zu Bruch. Währenddessen wird Adam wegen eines alten Diebstahls verhaftet. So steht der Liebe von Ruprecht und Ev nichts mehr im Weg.
Drehorte

Schauspieler
Wolfgang Kieling, Monika Gabriel, Jan Spitzer, Rolf Ludwig, Marianne Wünscher, Herbert Köfer, Horst Schulze, Ingeborg Nass, Joachim Zschocke, Nico Turoff, Agnes Kraus
Regisseur
Günter Reisch
Produzent
DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg)
Produktions-Art
kino - Produktion
Genre
Filmkomödie
Veröffentlichung
1968